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Das Honorar

Ersteinschätzung – unverbindlich & kostenlos

Gerne können Sie uns Ihr Anliegen schildern. Wir teilen Ihnen mit, welche Vorgehensweisen sinnvoll sind und mit welchen Kosten diese voraussichtlich verbunden sind. Dann können Sie entscheiden, ob Sie uns mit dem Fall beauftragen. Vor Erteilung des Mandates Entstehen für Sie keine Kosten.

Eine Ersteinschätzung ist auch telefonisch oder per Videokonferenz möglich. Eine Ersteinschätzung umfasst ein Gespräch im Umfang von 30 Minuten. Dieses Gespräch beinhaltet keine Rechtsberatung. Auch das Prüfen von Dokumenten und Unterlage ist davon nicht umfasst.

Keine Rechtsberatung ohne Mandat

Wir stehen für die Qualität unserer Arbeit! Sollte uns dabei ein Fehler unterlaufen, ersetzen wir den Schaden, der Ihnen dabei entsteht. Dies erfordert sorgfältiges Arbeiten und wir müssen dafür jedes Detail kennen. Unsere Rechtsberatung verrechnen wir daher nach Vereinbarung.

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Abrechnungs­möglichkeiten

Grundsätzlich stehen drei Abrechnungsmöglichkeiten zur Verfügung:

Bei einer Abrechnung nach Tarif hängt das Honorar vom Streitwert und der jeweiligen Leistung ab. Der Streitwert ist jener Betrag, welcher eingeklagt wird. Wird kein Geldbetrag eingeklagt, wie beispielsweise bei einer Unterlassungsklag, wird der Streitwert vom Kläger bestimmt.

Ein Beispiel:

Streitwert

EUR 1.000,00

EUR 75.000,00

Verhandlung 1 Stunde

EUR 115,90

EUR 853,40

Telefonat 5 Minuten

EUR 17,50

EUR 141,50

Dabei ist es irrelevant, ob die Verhandlung tatsächlich nur 18 Minuten gedauert hat. Das Honorar ist also Abhängig vom Streitwert und nicht von unserem tatsächlichen Aufwand.

Wird keine Honorarvereinbarung abgeschlossen, erfolgt die Abrechnung nach Tarif.

Bei der Abrechnung nach Zeitaufwand verrechnen wir die Zeit, die wir tatsächlich für die Umsetzung Ihres Anliegens benötigen. Darunter fällt beispielsweise

  • Bearbeiten Ihres Falles (Aktenstudium, Recherche, Schreiben von Briefen und Klagen udgl.)
  • Telefonate & Besprechungen (mit Ihnen, der Gegenseite, dem Gericht, Behörden etc.)
  • Verhandlungen & Termine (Gerichtsverhandlungen, Befundaufnahmen etc.)

Jede Stunde, die wir für Sie arbeiten kostet EUR 275,00, wobei wir im 5-minuten Takt abrechnen. Wenn eine Verhandlung nur 18 Minuten dauert, verrechnen wir Ihnen auch nur EUR 91,60.

Ein Pauschalhonorar vereinbaren wir, wenn der Aufwand ausreichend genau abschätzbar ist. Dies ist oft nicht der Fall, da der Aufwand von vielen Faktoren abhängt, die oft nicht in unserem Einflussbereich liegen. Ein Gerichtsverfahren kann rasch erledigt sein, wenn die Gegenseite nicht erscheint oder ein Vergleich geschlossen wird. Dasselbe Verfahren kann auch Jahre dauern, wenn mehrere Instanzen angerufen werden. Pauschalen bieten wir beispielsweise häufig bei Verträgen an.

Zusätzlich zum Honorar verrechnen wir Barauslagen und die Umsatzsteuer in Höhe von 20 %. Barauslagen sind zB. Gerichtsgebühren, Kopierkosten, Fahrtspesen, Archivierungsgebühren etc.

Zu unserem Honorar hinzu kommt noch die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von 20 % sowie Barauslagen.

Wir besprechen mit Ihnen ausführlich, welche Variante für Sie am sinnvollsten ist. Natürlich ist sind auch individuelle Vereinbarungen möglich.

Zahlungsmöglichkeiten

Natürlich bieten wir eine für Sie passende Zahlungsmöglichkeit an

Kostenwarnung

Auf Wunsch benachrichtigen wir Sie, sobald unser Honorar einen bestimmten Betrag erreicht hat. Beispielsweise können wir Sie jedes mal, wenn EUR 1.000,00 erreicht werden, telefonisch oder per e-Mail kontaktieren.

Dies schützt Sie vor unerwartet hohen Honorarnoten und hilft Ihnen, einen Überblick über die Kosten zu behalten.

Ja, aber…

Auch eine Abrechnung mit der Rechtschutzversicherung ist möglich. Die Versicherung ersetzt dabei die Kosten laut Tarif. Wie oben bereits ausgeführt reicht bei niedrigen Streitwerten der Kostenersatz nach Tarif nicht zur Abdeckung unseres tatsächlichen Aufwandes aus. In solchen Fällen verrechnen wir nach Stundensatz. Der Kostenersatz der Versicherung ziehen wir bei der Abrechnung ab, Ihnen verbleibt ein Selbstbehalt, ähnlich wie bei einem Wahlarzt. Darauf weisen wir Sie natürlich in unserem Erstgespräch hin, bevor Ihnen zusätzliche Kosten entstehen.

Kostenersatz

Grundsätzlich hat derjenige, der den Rechtsanwalt beauftragt, diesen auch zu bezahlen. Bei Verfahren vor den Zivilgerichten wird der Verlierer des Verfahrens zusätzlich zum Kostenersatz verurteilt. Werden 20.000,00 EUR eingeklagt und das Gericht gibt den Klägern zur Gänze recht, werden die Beklagten dazu verurteilt, den Klägern die Verfahrenskosten zu ersetzen. Dies umfasst die Kosten der Rechtsvertretung nach Tarif, die Gerichtsgebühren und die Barauslagen.

Bei Verfahren vor den Zivilgerichten wird den Gewinnern des Verfahrens Kostenersatz zugesprochen. Wenn Sie vom Gericht alles zugesprochen bekommen, was wir für Sie bei Gericht einfordern, wird die Gegenseite zum Ersatz sämtlicher Verfahrenskosten verpflichtet.

Dieser Grundsatz wird jedoch vielfach eingeschränkt. Werden 20 000,00 EUR eingeklagt, das Gericht gibt Ihnen aber nur hinsichtlich 10 000,00 EUR recht, bekommen Sie nur die Hälfte der Barauslagen ersetzt. Die Anwaltskosten müssen jedoch selbst getragen werden. Spricht Ihnen das Gericht wenige als die Hälfte zu, müssen Sie sogar der Gegenseite einen Teil deren Kosten ersetzen.

Bei einem Gerichtsverfahren besteht daher immer ein gewisses Kostenrisiko, welches nie ganz ausgeschlossen werden kann.

In vielen Verfahren ist zudem kein Kostenersatz vorgesehen, beispielsweise in

  • Bei Verwaltungsbehörden
  • In Obsorge- und Unterhaltsverfahren bei Minderjährigen
  • Teilweise im Arbeits- und Sozialgerichtsverfahren

Auch im Strafverfahren erhält der Beschuldigte bei einem Freispruch nur ein geringer Pauschalbeitrag zu den Verteidigungskosten.

Verfahrenshilfe

Wenn Sie sich einen Rechtsanwalt nicht leisten können, haben Sie die Möglichkeit, beim Gericht einen Antrag auf Verfahrenshilfe zu stellen. In einem solchen Fall können Sie von den Gerichtsgebühren, Zeugengebühren, Sachverständigengebühren udgl befreit werden und es kann Ihnen unter Umständen sogar ein Rechtsanwalt zur Verfügung gestellt werden.

Dabei werden jedoch nur die Kosten auf Ihrer Seite gedeckt. Wenn Sie in einem Gerichtsverfahren unterliegen sollten und dies eine Kostenersatzpflicht nach sich zieht, müssen Sie die Kosten der Gegenseite trotzdem zahlen.

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